Zur Einschulung in die Grundschule habe ich ein Tagebuch geschenkt bekommen. Es war blau mit gelben Sternen darauf. Meine ersten selbstständigen Schreibversuche abseits der Schule habe ich in diesem Tagebuch unternommen und ich habe es (wie alle Tagebücher) heute noch. Seitdem sind noch einige Tagebücher hinzugekommen, denn ich fand es immer schön aufzuschreiben, was mich bewegt und beschäftigt hat und was ich so erlebt habe.
Bereits jetzt finde ich es schön, in den alten Tagebüchern zu blättern und mich an viele Dinge wieder zu erinnern. Doch wie das nun mal so ist, habe ich irgendwann nur noch unregelmäßig geschrieben und dann ganz aufgehört. Diverse Versuche, wieder regelmäßig Tagebuch zu führen, scheiterten, weil ich mir einfach nicht die Zeit dafür genommen habe.
Doch dann habe ich das “One Line a Day: A Five-Year Memory Book” entdeckt und es war quasi Liebe auf den ersten Blick, weil ich es so hübsch finde. 
 Bislang habe ich jeden Tag hineingeschrieben. Ich habe es extra auf meinem Nachttisch liegen, damit ich es am Tagesende noch einmal im Blick habe. Pro Tag stehen wenige Zeilen zur Verfügung, für 1 bis 3 Sätze reicht der Platz aber aus. Jeder Tag hat eine eigene Seite mit 5 Feldern, so dass man über 5 Jahre lang täglich einen Eintrag machen kann.
Das Buch ist gut verarbeitet und macht einen hochwertigen Eindruck. Das finde ich wichtig, denn in 5 Jahren soll es ja nicht auseinanderfallen.
Nun bin ich gespannt, womit sich die Seiten der nächsten Jahre noch füllen werden. Sehr schön wäre es natürlich, wenn ich über einen großen Lottogewinn und eine anschließende Reise nach Asien, Australien und Neuseeland berichten könnte aber ich freue mich auch über alle kleinen schönen Dinge 🙂
 

10 Kommentare

  1. Ich find's auch wunderbar! Ich habe eine deutsche Version davon, denn die ist grün und hat mir spontan besser gefallen, weil ich kein so großer Fan der Farbe Blau bin. 😉 Mir tut es unglaublich gut, da jeden Abend ein paar Sätze reinzuschreiben!

    Lieber Gruß & einen schönen Sonntag,
    Anna-Lisa

  2. Ich glaube, das grüne Buch habe ich auch schonmal gesehen. Aber da werden auch Fragen gestellt, oder?
    Ich finde auch, dass es gut tut, abends reinzuschreiben. Das ist irgendwie ein schönes Ritual für den Tagesabschluss.

    Liebe Grüße und auch dir einen schönen Sonntag,
    Julia

  3. Ja, darauf freue ich mich auch, weil ich gespannt bin auf den quasi direkten Vergleich 🙂 Ich fürchte ja nur, dass ab nächstem Jahr der tägliche Eintrag dann länger dauert, weil ich die vorherigen auch lesen muss 🙂

  4. Ja, das glaube ich dir. Ich habe mich bewusst für eines ohne vorgegebene Fragen entschieden. Ich habe mir aber selbst ein paar Fragen ausgesdacht, die ich dann beantworten kann, wenn mir mal gar nichts einfallen sollte.

  5. Respekt für's durchhalten .. ich schaffe sowas nie 😉 wenn ich abends ins Bett falle, dann bin ich meistens einfach zu platt, will nur noch ein bisschen was lesen und dann schlafen. Fürs schreiben bleibt da keine Luft mehr. Auch wenn dieses Fünfjahresbuch interessant klingt ^^

  6. Das ist ja wirklich eine tolle Idee 🙂 Ich habe es ein paar Jahre hintereinander mal so gemacht, dass ich mir immer am Jahresabschluss aufgeschrieben habe was meine Lieblingssachen des Jahres waren. Das ist im Rückblick auch interessant.
    Aber bei mir mangelt es häufig auch an Durchhaltevermögen 😉

    Liebe Grüße Nanni

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