[Kurzrezension] Trümmerkind | Mechtild Borrmann

Buch liegt auf hellem Untergrund. Am rechten Bildrand sind zwei Stücke Treibholz zu sehen.
Buch liegt auf hellem Untergrund. Am rechten Bildrand sind zwei Stücke Treibholz zu sehen.
Im Hamburger Hungerwinter 1946/47 findet der vierzehnjährige Hanno in den Trümmern eine nackte Tote und etwas abseits einen kleinen Jungen. Die Dietzens nehmen das traumatisierte Kind bei sich auf und ziehen es groß. Viele Jahre später kommt das ehemalige Trümmerkind einem Verbrechen auf die Spur, welches auf fatale Weise mit seiner eigenen Geschichte verknüpft ist.
“Trümmerkind” stand schon länger auf meiner Wunschliste. Ich lese gerne historische Romane, ich lese gerne einen Krimi oder Thriller und hier hat Mechtild Borrmann beides geschickt miteinander verbunden. Die Geschichte ist von Anfang an sehr spannend geschrieben. Irgendwann hatte ich verschiedene Vermutungen, was damals wohl geschehen ist und eine davon hat sich dann auch bestätigt. Der Spannung hat dies aber keinen Abbruch getan. Nebenbei erfährt man auch noch einiges über das Leben im zerstörten Hamburg der Nachkriegszeit, was ich sehr interessant fand. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich, schon das nächste Buch der Autorin auf dem SuB zu haben.

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