[Kurzrezension] Ein Gefühl von Hoffnung von Eva Völler

Den zweiten Band der Ruhrpott-Saga habe ich am Wochenende in einem Rutsch gelesen. Es war schön, die bereits bekannten Figuren wieder zu treffen und zu erfahren, was das Schicksal für sie bereit gehalten hat. Doch neben diesem persönlichen Kontext hat mir der Einblick in das Leben Ende der 1950er Jahre wieder gut gefallen. Dabei greift Eva Völler ganz unterschiedliche Themen auf. Es geht um Arbeitskampf und Arbeitsrechte, um gesellschaftlichen Druck und um die Selbstbestimmung von Frauen. Sehr berührt hat mich auch ein weiteres Thema, welches ich aber nicht näher benennen kann, da es ein zu großer Spoiler wäre. Die Autorin trifft einfach genau den Nerv der damaligen Zeit und vermittelt dies auf unterhaltsame, spannende und gefühlvolle Art und Weise, so dass ich richtig mit den Figuren mitgefiebert habe und nur so durch die Seiten geflogen bin. Eigentlich sollte es nur zwei Bände geben. Hier bei Instagram habe ich aber gelesen, dass im nächsten Jahr ein dritter Band erscheint, worauf ich mich jetzt schon sehr freue. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung für alle, die gerne historische Romane lesen.

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