“Mikke verbringt die Nächte vor seinem PC. Seine Mutter macht Urlaub in Chile. Seine Mitschüler bereiten sich auf die Abiturfeier vor. Seine Freundin Siri schickt SMS, aber Mikke antwortet ihr nicht. Er liest über kleine Meeresschildkröten, die zufällig im Meer herumschwimmen. Manche schaffen es, manche nicht.”
Quelle: Klappentext / mixtvision Verlag
Als ich „Allein unter Schildkröten“ in der Bibliothek habe stehen gesehen, kam mir der Titel gleich bekannt vor. Ich meine, eine Rezension darüber gelesen zu haben, leider finde ich diese aber nicht mehr wieder. Jedenfalls ist mir der Titel in Erinnerung geblieben und ich habe es mir ausgeliehen. Der Klappentext verrät nur wenig über den Inhalt, so dass ich gar nicht wirklich wusste, was beim Lesen auf mich zukommt. Das ist in diesem Fall auch gut, denn mich hat der Verlauf der Geschichte sehr überrascht. Diese Überraschung, verbunden mit einem kurzen Schreck und Unglauben, macht einen großen Teil der Geschichte aus. Deswegen empfehle ich, vorab keine ausführlichen Inhaltsbeschreibungen zu lesen.
Die Geschichte wird in Tagebuchform erzählt. Die Einträge sind unterschiedlich lang, mal eine Seite, mal ist es nur ein Satz. Sie erzählen von Mikkes Leben und den Dingen, mit denen er sich beschäftigt. Auf den ersten Blick wirken diese Einträge unpersönlich, schaut man jedoch genauer hin, so sind sie voller philosophischer Gedanken und Fragen. Mit  134 Seiten ist das Büchlein eher dünn und ich habe es in der Badewanne in einem Rutsch durchgelesen. Somit konnte ich immer wieder in Ruhe innehalten und über das Gelesene nachdenken. 
Allein unter Schildkröten / Marit Kaldhol / mixtvision / 2012 / broschiert / 136 Seiten / ISBN: 978-3939435471 / Preis: 12,90€

6 Kommentare

  1. In der Badewanne lesen ist sowieso das beste, das man machen kann. Inzwischen hab ich sogar meinen E-Reader auf Wasserdampffestigkeit getestet (ich konnte vorhin "Fat Cat" einfach nicht zur Seite legen …).

    Von "Allein unter Schildkröten" habe ich vor einiger Zeit schon mal eine genauso positive Rezension auf Bücherdiebins Blog gelesen und seitdem steht das Buch auf meiner Wunschliste. Dass du es jetzt auch so gut bewertest, ist quasi ein "MUSST DU BALD LESEN!" in meinen Ohren.

  2. Bei Fat Cat hatte ich auch Probleme, es auf Seite zu legen. Mit dem Ereader habe ich mich aber noch nicht in die Wanne getraut. Meine Angst, dass er hineinfällt, ist mir zu groß.

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